In 'Witwe für ein Jahr' begleitet der Leser die Protagonistin Ruth Cole über drei entscheidende Phasen ihres Lebens hinweg. Die Geschichte nimmt ihren Anfang im Jahr 1958, als die vierjährige Ruth Zeugin der emotionalen Distanz ihrer Eltern und der Schatten ihrer verstorbenen Brüder wird. John Irving webt eine dichte Erzählung über die Macht der Erinnerung, die Komplexität menschlicher Beziehungen und den Prozess des Erwachsenwerdens. Es ist ein tiefgründiger Roman, der mit viel Mitgefühl und Humor die Suche nach Liebe und Beständigkeit thematisiert.