Dieses Buch befasst sich mit der Rolle der Fotografie innerhalb des portugiesischen Kolonialreiches zwischen 1860 und 1960. Es untersucht, wie Bilder dazu dienten, koloniale Ideologien zu festigen, Gebiete zu kartieren und die indigene Bevölkerung zu dokumentieren oder zu stereotypisieren. Die Publikation
vereint verschiedene wissenschaftliche Beiträge, die den visuellen Apparat des Kolonialismus kritisch analysieren. Dabei wird aufgezeigt, wie die Kamera sowohl als Werkzeug der Kontrolle als auch der Repräsentation fungierte.