De l'imperfection ist ein bedeutendes Spätwerk des Semiotikers Algirdas Julien Greimas, in dem er die Grenzen des Strukturalismus auslotet. Er befasst sich mit dem ästhetischen Schock und jenen flüchtigen Momenten, die den Sinn des Alltagslebens erschüttern. Durch die Analyse literarischer Texte
zeigt Greimas auf, wie das Unvollkommene und Unerwartete neue Formen der Bedeutung schafft. Es stellt einen Übergang zu einer Semiotik des Fühlens und der Leidenschaften dar.
In diesem zweiten Band seiner Aufsätze zur Semiotik vertieft Algirdas Julien Greimas seine theoretischen Überlegungen zur Bedeutungsproduktion. Das Werk versammelt wichtige Texte, die die Entwicklung der strukturalen Semiotik massgeblich geprägt haben. Greimas untersucht darin grundlegende Konzepte
wie die narrative Grammatik und die Modalitäten des Diskurses. Es gilt als ein Schlüsselwerk für das Verständnis der Pariser Schule der Semiotik.
In diesem Werk analysiert der renommierte Semiotiker A. J. Greimas die Kurzgeschichte «Deux Amis» von Guy de Maupassant. Das Buch dient als praktisches Übungsfeld für die Anwendung der semiotischen Textanalyse und zeigt auf, wie narrative Strukturen tiefgreifend entschlüsselt werden können. Greimas
entwickelt dabei methodische Ansätze, die massgeblich zur modernen Literaturtheorie und Linguistik beigetragen haben. Es ist ein Schlüsseltext für das Verständnis der Pariser Schule der Semiotik.
""Sémiotique des passions"" ist ein Schlüsselwerk von Greimas und Fontanille, das die Untersuchung von Affekten in die semiotische Analyse einführt. Das Buch erweitert die narrative Semiotik, indem es den Fokus von blossen Handlungen auf die inneren Befindlichkeiten der Akteure lenkt. Es entwickelt
ein theoretisches Modell, um zu beschreiben, wie Emotionen in Texten entstehen und wie diese die Sinngebung prägen. Mit dem Übergang von ""Zuständen der Dinge"" zu ""Zuständen der Seele"" werden neue Wege für die strukturalistische Sprach- und Literaturwissenschaft aufgezeigt.