Männerphantasien ist eine einflussreiche psychoanalytische und soziologische Untersuchung des faschistischen Individuums. Klaus Theweleit analysiert darin die literarischen Zeugnisse von Freikorps-Offizieren der Weimarer Republik. Er deckt tiefsitzende Ängste vor Weiblichkeit und Entgrenzung auf,
die sich in gewaltsamen Phantasien und einer rigiden Körperpanzerung manifestieren.