Die Tage in L. ist ein literarischer Bericht von Ronald M. Schernikau über seinen Aufenthalt am Literaturinstitut 'Johannes R. Becher' in Leipzig. Er thematisiert die tiefgreifende Entfremdung zwischen der DDR und der BRD sowie die Unmöglichkeit einer literarischen Verständigung. Das Werk gilt als
wichtiges Zeitzeugnis eines westdeutschen Kommunisten, der kurz vor dem Mauerfall in den Osten übersiedelte. Schernikau analysiert scharfsinnig die gesellschaftlichen und kulturellen Unterschiede beider deutscher Staaten.
In diesem einflussreichen Essay ruft der ehemalige Résistance-Kämpfer Stéphane Hessel zum friedlichen Widerstand gegen die Ungerechtigkeiten der modernen Welt auf. Er kritisiert die wachsende Kluft zwischen Reich und Arm, die Verletzung von Menschenrechten und die Zerstörung der Umwelt. Hessel plädiert
dafür, dass Empörung der erste Schritt zum Handeln sei, um demokratische Werte zu verteidigen. Das Werk wurde zu einem weltweiten Bestseller und inspirierte zahlreiche soziale Protestbewegungen.