Petit Pays erzählt die Geschichte des jungen Gaby, der in den 1990er Jahren eine unbeschwerte Kindheit in Burundi verbringt. Mit dem Ausbruch des Bürgerkriegs und dem Genozid im benachbarten Ruanda bricht seine sichere Welt jedoch grausam zusammen. Der Roman schildert eindringlich das Ende der kindlichen Unschuld inmitten von Hass und Gewalt. Gaël Faye verwebt dabei meisterhaft persönliche Erinnerungen mit den dunklen Kapiteln der afrikanischen Geschichte.