Péter Nádas' monumentales Werk verwebt die Lebenswege zahlreicher Charaktere über Jahrzehnte hinweg zwischen Ungarn und Deutschland. Der Roman setzt mit einem Leichenfund im Berliner Tiergarten von 1989 ein und entwirft ein vielschichtiges Panorama des 20. Jahrhunderts. Nádas setzt sich intensiv mit der menschlichen Physis, Sexualität sowie den Spuren totalitärer Herrschaft im Privaten auseinander. Es ist ein sprachmächtiges Epos über die untrennbaren Verbindungen von Körper, Macht und Geschichte.