Der Roman 'Mathilde Möhring' ist Theodor Fontanes letztes, postum veröffentlichtes Werk. Er erzählt die Geschichte der ehrgeizigen Mathilde, die den antriebslosen Studenten Hugo Grossmann heiratet und ihn durch ihre Zielstrebigkeit zum Bürgermeister einer Kleinstadt macht. Nach Hugos frühem Tod muss Mathilde ihr Leben erneut selbst in die Hand nehmen und zeigt dabei bemerkenswerte Resilienz und Emanzipation. Fontane zeichnet hier ein präzises Bild des Berliner Bürgertums am Ende des 19. Jahrhunderts.