Jakob der Lügner erzählt die Geschichte von Jakob Heym, der in einem jüdischen Ghetto unter nationalsozialistischer Herrschaft lebt. Um seinen Mitgefangenen Hoffnung zu schenken, erfindet er Nachrichten über das Herannahen der Roten Armee und behauptet, ein Radio zu besitzen. Seine Lügen werden zum Lebenselixier für die Verzweifelten, führen Jakob aber in einen tiefen inneren Konflikt. Der Roman ist ein erschütterndes Zeugnis über die Kraft der Menschlichkeit inmitten des Grauens.