Mendel Singer ist ein gottesfürchtiger Lehrer im zaristischen Russland, dessen Leben von schweren Schicksalsschlägen gezeichnet ist. Um seinem Elend zu entfliehen, wandert er mit seiner Familie nach New York aus, doch auch dort wird er von weiteren Prüfungen heimgesucht. Er verliert schliesslich seinen Glauben an Gott, bis ihn ein beinahe vergessen geglaubtes Wunder wieder mit seinem Schicksal versöhnt. Der Roman thematisiert eindrücklich das biblische Motiv des Leidens im Kontext der jüdischen Migration im frühen 20. Jahrhundert.