Christoph Ransmayrs Werk verbindet den historischen Bericht über die österreichisch-ungarische Nordpolexpedition von 1872 bis 1874 mit einer fiktiven Rahmenhandlung. Ein junger Mann folgt ein Jahrhundert später den Spuren der Entdecker in die Arktis und verliert sich dabei selbst in der Weite des Eises. Die Erzählung verwebt geschickt originale Dokumente mit literarischer Fiktion zu einem packenden Porträt menschlicher Obsessionen und Grenzerfahrungen.