In dieser Erzählung von Friedrich Christian Delius steht der Trompeter Jan im Mittelpunkt, der aus der DDR nach West-Berlin geflohen ist. Er kämpft mit gesundheitlichen Problemen, die sein Spiel beeinträchtigen, und verliert sich zunehmend in den Anforderungen seines Berufs. Das Werk thematisiert auf eindringliche Weise den Leistungsdruck in der Musikwelt und die Zerrissenheit eines Künstlers in der geteilten Stadt. Die Geschichte verbindet persönliche Krisen mit der politischen Realität des damaligen Berlins.