Thomas Manns Debütroman «Buddenbrooks» schildert den allmählichen Verfall einer wohlhabenden Lübecker Kaufmannsfamilie über vier Generationen hinweg. Das Werk beleuchtet den Konflikt zwischen bürgerlicher Geschäftswelt und künstlerischer Sensibilität sowie die gesellschaftlichen Umbrüche des 19. Jahrhunderts. Durch detailreiche Charakterstudien und eine präzise Sprache schuf Mann ein Meisterwerk des Realismus, das massgeblich zu seinem Nobelpreis für Literatur beitrug.