In 'Die grosse Beleidigung' versammelt Wolf Wondratschek vier Erzählungen, die den Zeitgeist der 1970er Jahre und die Fragilität menschlicher Beziehungen einfangen. Seine Texte zeichnen sich durch eine knappe, fast schon kühle Sprache aus, die gesellschaftliche Konventionen kritisch beleuchtet. Der
Autor fokussiert sich auf Momente der Isolation und die Suche nach Authentizität in einer sich wandelnden Welt. Dieses Werk festigte Wondratscheks Ruf als einer der eigenwilligsten Stimmen der zeitgenössischen deutschen Literatur.