Willi Wottreng porträtiert in diesem Buch achtzehn aussergewöhnliche Persönlichkeiten aus der Geschichte Zürichs. Die Auswahl reicht von bekannten Figuren wie Gottlieb Duttweiler und Julius Maggi bis hin zu weniger geläufigen, aber ebenso faszinierenden Charakteren wie Rosa Bloch oder Jakob Ochsner.
In lebendigen Porträts werden die Lebenswege dieser «Revolutionäre und Querköpfe» nachgezeichnet, die das gesellschaftliche und kulturelle Leben der Stadt auf ihre eigene Weise geprägt haben. Das Werk bietet somit einen abwechslungsreichen Einblick in die Zürcher Sozialgeschichte über mehrere Jahrhunderte hinweg.
Willi Wottreng analysiert in seinem Werk die vielschichtige Geschichte der Migration in die Schweiz und verdeutlicht deren prägenden Einfluss auf die nationale Identität. Er schildert, wie Einwanderer über Jahrhunderte hinweg die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Landes massgeblich mitgestaltet
haben. Das Buch fordert eine neue Sichtweise auf die Schweizer Geschichte, die Zuwanderung nicht als Ausnahme, sondern als integralen Bestandteil der Landesentwicklung begreift.