Der Roman **"Sacred Games"** von **Vikram Chandra** ist ein epischer und komplexer Kriminalroman, der tief in die Unterwelt und die vielschichtige Gesellschaft Mumbais (ehemals Bombay) eintaucht.
**Inhaltliche Beschreibung:**
Die Handlung beginnt mit dem Anruf des berüchtigten Gangsterbosses Ganesh
Gaitonde bei dem desillusionierten Sikh-Polizeiinspektor Sartaj Singh. Kurz bevor Gaitonde spektakulär Selbstmord begeht, gibt er Singh einen kryptischen Hinweis auf eine drohende Katastrophe, die Mumbai treffen wird, und fordert ihn auf, die Stadt zu retten.
Von diesem Moment an entfaltet sich eine fesselnde und weitläufige Erzählung auf zwei Zeitebenen: Zum einen verfolgt man Sartaj Singhs verzweifelte Ermittlungen, die ihn immer tiefer in ein Netz aus Verbrechen, Korruption und Verschwörung führen. Zum anderen taucht man durch ausführliche Rückblenden in Ganesh Gaitondes Aufstieg vom armen Jungen zum mächtigsten Kriminellen Mumbais ein, seine Philosophie, seine Gräueltaten und seine Beziehungen zu Politikern, Filmstars und religiösen Führern.
Chandra zeichnet ein schonungsloses Porträt der indischen Metropole, in dem Korruption, Religion, Politik, Bollywood, Armut und Reichtum, Terrorismus und die oft unsichtbaren Regeln des Verbrechens untrennbar miteinander verwoben sind. Der Roman ist bekannt für seine immense Detailtiefe, seine vielschichtigen Charaktere und seine epische Länge. Es ist nicht nur ein Thriller, sondern auch ein Panorama Indiens der letzten Jahrzehnte, das sich mit Fragen von Moral, Gerechtigkeit, Schicksal und der menschlichen Seele auseinandersetzt.
Die Geschichte wurde 2018 von Netflix als erste indische Eigenproduktion sehr erfolgreich als Serie adaptiert.
**Verlag:**
Der von Ihnen genannte Verlag "FF" ist mir nicht bekannt im Kontext dieses Buches. Ursprünglich auf Englisch bei **HarperCollins** erschienen, ist die deutsche Übersetzung unter dem Titel **"Heilige Spiele"** im **Rowohlt Verlag** herausgekomme
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