Pasquale Foersis "Das geistliche Testament Jesu - Alle sollen eins sein - Gedanken zum Gebet der Einheit" (Verlag Neue Stadt) ist ein Werk, das sich eingehend mit dem Hohenpriestergebet Jesu aus dem Johannesevangelium (Joh 17) auseinandersetzt. Der Autor interpretiert dieses Gebet nicht nur als ein
persönliches Flehen Jesu für seine Jünger, sondern als ein zentrales, programmatisches Dokument für das Verständnis des christlichen Glaubens und seiner Mission.
Das Buch beleuchtet die verschiedenen Aspekte des Gebets der Einheit, unter anderem:
* **Die Einheit der Jünger untereinander:** Foersi betont die Bedeutung der Liebe und des gegenseitigen Respekts als Grundlage der christlichen Gemeinschaft. Die Einheit wird nicht als uniforme Gleichheit dargestellt, sondern als ein harmonisches Zusammenleben trotz unterschiedlicher Gaben und Persönlichkeiten.
* **Die Einheit der Jünger mit Christus:** Die tiefe Verbindung zwischen Jesus und seinen Anhängern wird als essentiell für das Verständnis der christlichen Identität beschrieben. Diese Einheit gründet sich auf Glauben, Hingabe und dem gemeinsamen Streben nach Gottes Willen.
* **Die Einheit aller Gläubigen mit Gott:** Der umfassendste Aspekt des Gebets wird hier behandelt: die Sehnsucht Jesu nach der vollständigen Vereinigung aller Menschen mit dem Vater im Glauben an Jesus Christus.
Das Buch dürfte sich an Leser wenden, die sich tiefer mit dem theologischen Hintergrund des Gebets der Einheit auseinandersetzen möchten und daran interessiert sind, die Bedeutung der christlichen Einheit für das persönliche Leben und die Gemeinschaft der Kirche zu verstehen. Foersi bietet vermutlich eine eher spirituelle und weniger akademisch-theologische Herangehensweise an den Text, indem er die Botschaft des Gebets für das heutige Leben und die Herausforderungen der modernen Gesellschaft interpretiert. Es ist zu erwarten, dass der Fokus auf der Praxis des Glaubens und der Bedeutung von Gebet und Gemeinschaft für die Einheit liegt.