Dolly City ist ein bahnbrechendes Werk der modernen israelischen Literatur, das eine dystopische und groteske Vision von Tel Aviv entwirft. Die Protagonistin, eine Ärztin namens Dolly, findet ein Baby und unterzieht es einer Reihe von obsessiven medizinischen Experimenten, um es vor Krankheiten zu
schützen. Dieser tiefschwarze, postmoderne Roman thematisiert Ängste, Mutterschaft und die israelische Identität auf radikale Weise. Castel-Bloom nutzt eine fragmentierte Sprache, um die psychologische Zerrüttung in einer zerfallenden Metropole darzustellen.