In einer Gefängniszelle in Afrika treffen zwei Welten aufeinander: Die junge, sterbende Tanga und die weisse Anna-Claude teilen sich den engen Raum. Tanga vertraut ihrer Mitgefangenen ihre schmerzhafte Lebensgeschichte an, die von Armut, Ausbeutung und Prostitution geprägt ist. Durch diese Erzählungen
findet eine mystische Seelenwanderung statt, bei der Anna-Claude das Leid und das Erbe der jungen Afrikanerin übernimmt. Der Roman ist ein tiefgründiges Werk über weibliche Solidarität und den Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit.