Antonia Baums Debütroman erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die äusserlich perfekt funktioniert, innerlich jedoch völlig leer ist. Mit beissender Ironie und grosser Sprachkraft schildert die Autorin ein Leben zwischen Wohlstand, Erwartungsdruck und emotionaler Abgestumpftheit. Es ist ein
radikales Porträt einer Generation, die vor lauter Möglichkeiten den Halt verliert und in der totalen Gleichgültigkeit versinkt. Die Protagonistin sucht inmitten von Überfluss nach einem echten Gefühl, während sie gleichzeitig an der Oberflächlichkeit ihrer Umgebung verzweifelt.