Basierend auf der ISBN 978-2246197216 und der Autorin Anne Cuneo, handelt es sich um den Roman:
**Titel:** **Un monde de douleurs**
**Autorin:** Anne Cuneo
**Verlag:** **Éditions du Seuil** (Es scheint, als wäre "Zaida Verlag" eine Fehlinterpretation oder ein Missverständnis; der korrekte Verlag
ist Éditions du Seuil).
**Erscheinungsjahr:** 1982 (Originalausgabe)
**Sprache:** Französisch
**Genre:** Historischer Roman
**Beschreibung des Buches "Un monde de douleurs":**
"Un monde de douleurs" ist ein bedeutender historischer Roman der schweizerisch-italienischen Schriftstellerin Anne Cuneo, die für ihre akribische Recherche und ihre lebendigen Darstellungen historischer Persönlichkeiten bekannt ist.
Das Buch entführt die Leserschaft in das **Italien des 17. Jahrhunderts** und erzählt die faszinierende und tragische Lebensgeschichte von **Elena Lucrezia Corner Piscopia** (oft auch Elena Cornaro Piscopia genannt). Elena war eine aussergewöhnliche Persönlichkeit ihrer Zeit: eine hochbegabte Philosophin, Mathematikerin, Astronomin, Linguistin und Musikerin, die als **erste Frau der Welt einen Doktortitel** erhielt (in Philosophie an der Universität Padua im Jahr 1678).
Anne Cuneo zeichnet in diesem Roman ein detailliertes und psychologisch tiefgründiges Porträt dieser bemerkenswerten Frau. Sie beleuchtet Elenas Kindheit in Venedig, ihren unstillbaren Wissensdurst, ihre Kämpfe gegen die gesellschaftlichen und religiösen Konventionen einer patriarchalischen Gesellschaft, die Frauen den Zugang zu höherer Bildung und intellektueller Anerkennung verwehrte. Der Roman thematisiert die Isolation, die Elena trotz ihrer intellektuellen Brillanz erlebte, und ihre leidenschaftliche Suche nach Wissen und Selbstverwirklichung in einer Welt, die dafür noch nicht bereit war.
Cuneo gelingt es meisterhaft, die historische Epoche, die Atmosphäre Venedigs und Paduas sowie die komplexen familiären und kirchlichen Beziehungen darzustellen, die Elenas Leben prägten. "Un monde de douleurs" ist nicht nur die Biografie einer herausragenden Frau, sondern auch eine Reflexion über Bildung, Glauben, Liebe und den Preis, den man für seine Ideale in einer restriktiven Welt zahlen muss. Es ist ein tiefgründiges und bewegendes Werk, das die Grenzen des Frauseins in der frühen Neuzeit beleuchtet und die anhaltende Relevanz von Elenas Kampf für intellektuelle Freiheit unterstreich
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