In elf fiktiven Monologen lässt Christine Brückner berühmte Frauenfiguren aus Literatur und Geschichte zu Wort kommen. Von Desdemona bis Christiane von Goethe erhalten diese Gestalten eine Stimme, um ihre Sicht der Dinge darzulegen und sich gegen männliche Fremdbestimmung aufzulehnen. Die Texte sind kraftvolle Plädoyers für die weibliche Selbstbehauptung und reflektieren tiefgründig über patriarchale Machtverhältnisse. Das Werk ist ein Klassiker der modernen Frauenliteratur und besticht durch seine sprachliche Brillanz.