In ""Störfall"" reflektiert Christa Wolf über die Folgen der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl im April 1986. Die Erzählerin erlebt einen Tag voller Unruhe, an dem sie Radioberichte über die radioaktive Wolke verfolgt, während ihr Bruder zeitgleich eine riskante Gehirnoperation überstehen muss. Das Werk setzt sich intensiv mit der Ambivalenz von technischem Fortschritt und menschlicher Verletzlichkeit auseinander. Es ist ein eindrückliches Zeugnis der Betroffenheit und der Suche nach einer Sprache für das Unfassbare.
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