Spieltrieb ist ein fesselnder Roman von Juli Zeh, der an einer Eliteschule in Bonn spielt. Die hochbegabte, aber gelangweilte Ada lässt sich auf ein gefährliches moralisches Experiment mit ihrem Mitschüler Alev ein. Gemeinsam verstricken sie ihren Lehrer Smutek in ein Netz aus Erpressung und psychologischen Machtspielen, was schliesslich in einer Katastrophe endet. Das Werk ist eine scharfsinnige Auseinandersetzung mit Nihilismus und dem Werteverlust in der modernen Gesellschaft.
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