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Sie nannten es Arbeit Autor: James Suzman Verlag: C.H. Beck Deutsch 5.00 CHF ISBN: 978-3-406-79140-5 |
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Auch Teil des Konvoluts «5 Bücher aus Essays» |
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Gerne, hier ist eine Beschreibung des Buches "Sie nannten es Arbeit" von James Suzman im Verlag C.H. Beck: **Buchtitel:** Sie nannten es Arbeit **Originaltitel:** Work: A History of an Idea **Autor:** James Suzman **Verlag:** C.H. Beck **Beschreibung:** In seinem beeindruckenden Werk "Sie nannten es Arbeit" begibt sich der renommierte Anthropologe James Suzman auf eine **globale und zeitreisende Erkundung des Konzepts der Arbeit**. Suzman argumentiert, dass unser heutiges Verständnis von Arbeit - als etwas, das wir tun müssen, das oft mühsam ist und dem wir unsere Identität entleihen - keineswegs universell oder naturgegeben ist. Stattdessen ist es das Ergebnis einer langen und faszinierenden **Ideengeschichte**, die tief in der menschlichen Entwicklung verwurzelt ist. Suzman reist von den ältesten menschlichen Gesellschaften, den Jägern und Sammlern, über die antiken Hochkulturen, das mittelalterliche Europa, die industrielle Revolution bis hin zur heutigen globalisierten Welt. Er zeigt auf, wie unterschiedliche Kulturen und Epochen Arbeit interpretiert, bewertet und organisiert haben: * **Ursprünge:** Suzman beleuchtet, wie Jäger- und Sammlergesellschaften Arbeit oft als etwas Selbstverständliches und Weniger Belastendes ansahen, frei von den Zwängen von Zeit und Besitz. Die Vorstellung, dass Arbeit eine Qual ist, entwickelte sich erst später. * **Antike und Mittelalter:** Die Entwicklung von Sesshaftigkeit, Landwirtschaft und hierarchischen Gesellschaften führte zu neuen Formen der Arbeit, oft verbunden mit Sklaverei, Leibeigenschaft und sozialen Ständen. Die Idee, dass bestimmte Tätigkeiten "würdig" und andere "unwürdig" waren, prägte diese Zeiten. * **Die industrielle Revolution:** Die Maschinen und die Fabriken revolutionierten die Produktion und veränderten grundlegend die Beziehung des Menschen zur Arbeit. Der Arbeitsplatz wurde zu einem zentralen Ort der Existenz, und die Lohnarbeit zur Norm. * **Moderne und Gegenwart:** Suzman analysiert die Auswirkungen von Globalisierung, Technologie und der wachsenden Erkenntnis von Arbeitsbedingungen und Ungleichheit auf unser heutiges Verständnis von Arbeit. Er wirft Fragen auf nach der Zukunft der Arbeit angesichts von Automatisierung und künstlicher Intelligenz. "Sie nannten es Arbeit" ist mehr als nur eine historische Abhandlung. Suzman verknüpft seine archäologischen, ethnologischen und historischen Erkenntnisse mit philosophischen Überlegungen und aktuellen Debatten. Er hinterfragt kritisch, warum wir so viel Wert auf Arbeit legen, welche gesellschaftlichen und individuellen Kosten dies mit sich bringt und ob es alternative Modelle für ein erfülltes Leben jenseits der reinen Lohnarbeit gibt. Das Buch ist **intellektuell anregend, reich an Informationen und packend erzählt**. Es ermutigt den Leser, das scheinbar Selbstverständliche - die Arbeit - aus einer völlig neuen Perspektive zu betrachten und unsere eigene Beziehung zu ihr zu überdenken. Es ist ein Muss für jeden, der sich für Menschheitsgeschichte, Sozialwissenschaften und die tiefgreifenden Fragen nach Sinn und Zweck unseres Lebens interessier |
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