In 'Lusthaus oder Die Schule der Gemeinheit' entwirft Franzobel ein schrilles und groteskes Bild der oesterreichischen Gesellschaft. Der Roman folgt verschiedenen skurrilen Charakteren, deren Lebenswege sich in einem Strudel aus Intrigen, Obsessionen und menschlichen Abgruenden kreuzen. Mit sprachlicher Brillanz und bissigem Humor demaskiert der Autor die Scheinheiligkeit und Gemeinheit des alltaeglichen Miteinanders. Das Werk ist eine provokante Abrechnung mit moralischen Fassaden und gesellschaftlichen Normen.
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