Douglas Couplands Roman "Girlfriend in a Coma" (dt. "Freundin im Koma"), erschienen im Verlag Flamingo, ist eine satirische und bisweilen düstere Betrachtung der amerikanischen Kultur und des Konsums im späten 20. Jahrhundert. Der Roman erzählt die Geschichte von Karen, die nach einem Unfall ins Koma fällt. Während ihrer langen Bewusstlosigkeit verändert sich die Welt um sie herum dramatisch und rasant. Der Roman verfolgt sowohl die Reaktionen ihrer Freunde und Familie, die mit der Situation und den Veränderungen der Gesellschaft ringen, als auch die sich verändernde politische und mediale Landschaft.
Coupland nutzt Karen's Koma als Metapher für den gesellschaftlichen Wandel, insbesondere den Einfluss von Technologie und Medien auf das Leben der Menschen. Der Roman ist geprägt von Couplands typisch ironischem und oft sarkastischem Stil, der sich mit Themen wie Identität, Konsumismus, Beziehungen und dem Gefühl des Ausgeliefertseins an die schnelle Entwicklung der Gesellschaft auseinandersetzt. Die Geschichte ist fragmentarisch und episodisch aufgebaut, reflektiert die Fragmentierung der modernen Gesellschaft und ist voller Popkultur-Referenzen. Kurz gesagt: Ein typischer Coupland - intelligent, witzig, bissig und gleichzeitig nachdenklich stimulierend.
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