In 'Eisenvogel' verwebt Yangzom Brauen die Lebenswege dreier Generationen tibetischer Frauen zu einer kraftvollen Familiensaga. Die Erzählung beginnt mit der Grossmutter Kunsang, einer Nonne, die nach dem chinesischen Einmarsch in Tibet unter lebensgefährlichen Umständen über den Himalaya flieht. Zusammen mit ihrer Tochter Sonam findet sie schliesslich Zuflucht im Westen, wo Yangzom zwischen zwei Welten aufwächst. Das Buch ist ein persönliches Zeugnis über den Verlust der Heimat, den Erhalt kultureller Identität und die unzerbrechliche Bindung zwischen Müttern und Töchtern.