In «Das ADAM-Syndrom» entwirft Alberto Sugo eine beissende Satire auf die wissenschaftliche Welt der Anthropologie und Zoologie. Das Werk gibt vor, eine ernsthafte Untersuchung des menschlichen Verhaltens zu sein, entlarvt dabei jedoch die Absurditäten moderner Zivilisation. Durch die fiktive Einbeziehung von Beiträgen anderer Forscher wird eine pseudo-wissenschaftliche Autorität aufgebaut, die den Leser zum Nachdenken über die eigene Natur anregt. Es ist ein geistreiches Buch, das die Grenze zwischen Sachbuch und Fiktion gekonnt verwischt.
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