In ihrem provokanten Debütroman setzt sich Maria Sveland mit den Tücken des modernen Familienlebens auseinander. Die Protagonistin Sara reist alleine auf die Kanarischen Inseln, um der Belastung durch Haushalt und Kind sowie ihrem entfremdeten Ehemann zu entfliehen. Während ihres Urlaubs reflektiert sie über gesellschaftliche Rollenbilder und den Frust, den viele Frauen im Stillen empfinden. Es ist eine schonungslose Abrechnung mit der Illusion der perfekten Gleichberechtigung in der heutigen Gesellschaft.