Die Gesänge des Maldoror ist ein wegweisendes Werk der surrealistischen Literatur, das im 19. Jahrhundert von Lautréamont verfasst wurde. Es schildert in sechs Gesängen die bösartigen und blasphemischen Taten der Titelfigur Maldoror, der gegen Gott und die Menschheit rebelliert. Das Werk besticht
durch seine bildgewaltige Sprache, seine dunkle Fantasie und seinen radikalen Bruch mit literarischen Konventionen. Es beeinflusste massgeblich spätere Bewegungen wie den Surrealismus und den Dadaismus.