Hunder Zeilen Hass Autor: Maxim Biller · Verlag: Tempo
Gerne, hier ist eine Beschreibung des Buches "Hundert Zeilen Hass" von Maxim Biller:
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**Titel:** Hundert Zeilen Hass
**Autor:** Maxim Biller
**Verlag:** Kiepenheuer & Witsch (für die Erstausgabe; spätere Ausgaben eventuell Droemer Knaur oder andere)
**ISBN:** 3-462-02264-0
**Erscheinungsjahr:** 1993
"**Hundert Zeilen Hass**" von Maxim Biller ist eine prägnante und oft provokante Sammlung von Feuilletons und Essays, die erstmals 1993 erschien. Der Titel ist programmatisch: Biller liefert hier keine umfassenden Abhandlungen, sondern pointierte, scharfe und oft polemische Stellungnahmen zu verschiedenen Aspekten der deutschen Gesellschaft, Kultur und Medienlandschaft seiner Zeit.
Bekannt für seinen präzisen, manchmal zynischen und stets kompromisslosen Stil, seziert Biller in diesen kurzen Texten all jene Phänomene und Eigenheiten, die ihn irritieren oder empören. Seine Kritik richtet sich oft gegen intellektuelle Heuchelei, den Umgang mit der deutschen Geschichte, mediale Oberflächlichkeit oder bestimmte gesellschaftliche Diskurse, die er als verlogen oder klischeehaft empfindet.
Die Essays sind geprägt von Billers unverwechselbarer Stimme: intelligent, witzig, aber auch gnadenlos ehrlich und gelegentlich bewusst provokant. Er scheut sich nicht, Tabus zu brechen und unangenehme Wahrheiten auszusprechen, was ihm sowohl Bewunderung als auch vehemente Ablehnung einbrachte. "Hundert Zeilen Hass" bietet einen faszinierenden Einblick in die Gedankenwelt eines der profiliertesten und streitbarsten deutschen Intellektuellen der 90er Jahre und ist ein exemplarischer Band für seine Art des feuilletonistischen Schreibens. Das Buch ist eine Pflichtlektüre für alle, die sich für scharfe Gesellschaftskritik und die deutsch-jüdische Perspektive auf die deutsche Kultur interessieren.
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