Machines Like Me Autor: Ian McEwan · Verlag: Penguin
Ian McEwans Roman "Machines Like Me" (Penguin Verlag) spielt in einer alternativen Version des 1980er-Jahre-Grossbritanniens. Der Protagonist, ein junger Mann namens Charlie, erhält die Gelegenheit, einen der ersten menschenähnlichen Androiden zu kaufen, Adam. Dieser Adam ist nicht nur aussergewöhnlich intelligent, sondern besitzt auch ein Bewusstsein und die Fähigkeit zu lernen und zu fühlen - wenn auch auf eine noch nicht vollständig verstandene Weise.
Der Roman untersucht die komplexen Beziehungen zwischen Charlie, Adam und Charlies Freundin Miranda, während sie die ethischen, philosophischen und emotionalen Implikationen dieser neuartigen Technologie ergründen. Adams Existenz wirft Fragen nach dem freien Willen, der Natur des Bewusstseins, der Verantwortung und den Grenzen der menschlichen Beziehung auf. Die Geschichte wird von McEwans typischem scharfen Blick für soziale und politische Themen getragen und verwebt persönliche Beziehungen mit weitreichenden philosophischen Debatten in einer fesselnden Erzählung. Das alternative historische Setting, in dem die technologischen Fortschritte anders verlaufen sind als in unserer Realität, ermöglicht eine spannende und nachdenklich stimmende Erkundung des menschlichen Daseins im Angesicht der künstlichen Intelligenz.
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