Der Roman erzählt die Geschichte von Mira Ward, die sich in den 1950er Jahren aus einer unglücklichen Ehe befreit und ein neues Leben als Akademikerin beginnt. Durch ihre Erfahrungen und die ihrer Freundinnen entfaltet sich ein Panorama weiblicher Unterdrückung und Selbstfindung in einer patriarchalischen
Gesellschaft. Marilyn Frenchs Werk gilt als Klassiker der feministischen Literatur und beschreibt eindringlich den Weg zur Emanzipation. Es ist eine schonungslose Abrechnung mit traditionellen Rollenbildern und ein Plädoyer für weibliche Solidarität.
In diesem Werk unterzieht Marilyn French das Gesamtwerk von William Shakespeare einer feministischen Analyse. Sie untersucht, wie Shakespeare männliche und weibliche Prinzipien in seinen Dramen aufteilt und bewertet. French argumentiert, dass diese geschlechtsspezifische Aufteilung die moralischen
und sozialen Strukturen in den Stücken tiefgreifend beeinflusst. Es ist eine scharfsinnige Auseinandersetzung mit der Machtdynamik zwischen den Geschlechtern in der elisabethanischen Literatur.